Ausstellung Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Ausstellung
Premiere der Ausstellung im Wendland

Wir, das Ausstellungskollektiv BiG – ein Zusammenschluss einzelner selbstorganisierter junger Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, haben zur Kulturellen Landpartie (KLP) im Wendland 2012 die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” aufgebaut und offiziell eröffnet. Sie soll im Anschluss komplett oder in Teilen in alle vier Himmelsrichtungen weiter ziehen – bisher geplant sind u.a. Stuttgart, Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim & die Fusion.

Unsere interaktive Wanderausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken, eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Darüber hinaus wir möchten wir eine Auseinandersetzung mit dem Thema Anti-Atom anregen.

Unsere Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein der Anti-Atom-Bewegung eine öffentliche Plattform zu bieten.

Unser Anliegen ist aber nicht nur Aufklärung über eine Widerstandsform und ihre Gründe. Wir wollen auch Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen für die Gruppen, die wegen Betonblock-Aktionen vor Gericht stehen (werden):

  • Schon im Mai begann der Prozess gegen die Lubmin-Aktionsgruppe (Castor Karlsruhe-Lubmin 2010). Die nächste Verhandlung findet am 11. Juni in Greifswald statt (blockmin.blogsport.eu).
  • Ein Unterstützer der Betonblock-Aktion in Berg/Pfalz (Castor La Hague – Gorleben 2008) ist derzeit vor dem Amtsgericht Potsdam angeklagt (bloXberg.blogsport.de).
  • Auch Strafbefehle gegen die Vastorf-Aktionsgruppe (Castor La Hague – Gorleben 2011) sind demnächst zu erwarten.

Offizielle Eröffnung ist am 17.5. von 11 – 13 Uhr am Gasthof Meuchefiz bei Küsten im Wendland.
Weitere Termine, Vorträge etc. werden im Rahmen der Kulturellen Landpartie stattfinden und sind im Veranstaltungskalender der KLP zu finden.

Wir würden uns freuen, dich/euch zu sehen!

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Die wandernde Ausstellung

Unsere Ausstellung wurde im Wendland erfolgreich eröffnet. Demnächst wird sie im Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim und auf der Fusion zu sehen sein. Die genauen Termine sind dem unten stehenden Kalender zu entnehmen.

Nächste Termine
  • Keine Termine.
Terminkalender
Mai 2012
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Juni 2012
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Die Ausstellung einladen

Mit der Ausstellung möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und diese dazu inspirieren, eigene Formen der Widerständigkeit zu entwickeln.

Gerne kommen wir auch in eure Stadt. Da Auf- und Abbau relativ aufwendig sind, suchen wir vor allem Orte, an denen die Ausstellung über längere Zeit stehen kann. Zudem müssen Transportkosten und beim Aufbau entstehende Ausgaben (z.B. Kopien, Schrauben, Büromaterialien, ...) vor Ort organisiert werden, weil unser Kollektiv das auf Dauer nicht ständig neu finanzieren kann.

Wo es möglich ist, darüber hinaus die an solchen Aktionen beteiligten Aktivist_Innen finanziell zu unterstützen, freuen wir uns, wenn die Kosten eines Verhandlungstages in Höhe von etwa 200 Euro übernommen werden können.

Die komplette Ausstellung braucht etwa 120 bis 150 m² Platz.

Ihr erreicht uns unter: big@notraces.net

Ausstellung: Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Die interaktive Wanderausstellung informiert über Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden. Eines von vielen Elementen waren dabei die fünf erfolgreichen Ankettaktionen mit unterirdischen Betonblöcken, die es zwischen 1997 bis 2011 gab. Die Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten aus über einem Jahrzehnt Widerstand über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein des Anti-Atom-Widerstandes eine öffentliche Plattform zu bieten.

Über uns

Das Ausstellungskollektiv BiG – ein selbst organisierter Zusammenschluss einzelner Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, hat die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” konzipiert.