Ausstellung Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Ausstellung
Film, Gespräch und VoKü in Rüsselsheim

Aktivküche am Rüsselsheimer Wagenplatz Die Ausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” wird vom 12. bis 16. Juni (täglich ab 12 Uhr, Samstag ab 10 Uhr) auf dem Wagenplatz Sommerdamm in Rüsselsheim zu sehen sein. Dort können interessierte sich über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen mit unterirdischen Betonblöcken bei Castortransporten informieren.

Der erste Tag in Rüsselsheim wird von der monatlichen VolXküche auf dem Wagenplatz begleitet sein. Dort gibt es ab 19 Uhr leckeres veganes Essen auf Spendenbasis. Um 20 Uhr wird ein Film zu verschiedenen erfolgreichen Betonblockaktionen gezeigt. Anschließend ist ein Gespräch zu dieser Aktionsform geplant.

Vorher und nachher sind Besucher_Innen eingeladen durch die Ausstellung zu schlendern, die unter anderem einen Plexiglasblock zum Üben, Multimediadokumente und viele Informationen bereithält.

Wegbeschreibung:

Der Wagenplatz in Rüsselsheim liegt im Norden der Stadt am Main. Wer dem Rugbyring in Richtung Raunheim/Flörsheim folgt, sollte auf den Parkplatz vor dem ehemaligen Opel-Schwimmbad abbiegen. Dort führt ein kleiner weg vor der Skatebahn den Main hinunter. Links am Weg ist der Bauwagenplatz.

Weitere VoKü-Termine

10. Juli: Die Antimilitaristin Hanna berichtet über eine Ankettaktion gegen Militärtransporte, ihrer Haft aufgrund der Aktion und weitere, noch anstehende Prozesse gegen Aktionsbeteiligte.
Weitere Informationen: http://krieg.nirgendwo.info/
14. August: Die Rüsselsheimer BI zur Erhaltung des Opel-Altwerkes berichtet über künsterisch genutzte Räume, die nach Plänen der Stadt einem Shopping-Center weichen sollen.
Weitere Informationen: pro-opel-altwerk.de

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Die wandernde Ausstellung

Unsere Ausstellung wurde im Wendland erfolgreich eröffnet. Demnächst wird sie im Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim und auf der Fusion zu sehen sein. Die genauen Termine sind dem unten stehenden Kalender zu entnehmen.

Nächste Termine
  • Keine Termine.
Terminkalender
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Die Ausstellung einladen

Mit der Ausstellung möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und diese dazu inspirieren, eigene Formen der Widerständigkeit zu entwickeln.

Gerne kommen wir auch in eure Stadt. Da Auf- und Abbau relativ aufwendig sind, suchen wir vor allem Orte, an denen die Ausstellung über längere Zeit stehen kann. Zudem müssen Transportkosten und beim Aufbau entstehende Ausgaben (z.B. Kopien, Schrauben, Büromaterialien, ...) vor Ort organisiert werden, weil unser Kollektiv das auf Dauer nicht ständig neu finanzieren kann.

Wo es möglich ist, darüber hinaus die an solchen Aktionen beteiligten Aktivist_Innen finanziell zu unterstützen, freuen wir uns, wenn die Kosten eines Verhandlungstages in Höhe von etwa 200 Euro übernommen werden können.

Die komplette Ausstellung braucht etwa 120 bis 150 m² Platz.

Ihr erreicht uns unter: big@notraces.net

Ausstellung: Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Die interaktive Wanderausstellung informiert über Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden. Eines von vielen Elementen waren dabei die fünf erfolgreichen Ankettaktionen mit unterirdischen Betonblöcken, die es zwischen 1997 bis 2011 gab. Die Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten aus über einem Jahrzehnt Widerstand über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein des Anti-Atom-Widerstandes eine öffentliche Plattform zu bieten.

Über uns

Das Ausstellungskollektiv BiG – ein selbst organisierter Zusammenschluss einzelner Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, hat die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” konzipiert.