Ausstellung Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Ausstellung
Ausstellung in Bremen

Die Wanderausstellung „Beton im Gleisbett“ wird vom 22. November bis 02. Dezember 2012 in Bremen zu sehen sein.
Weitere Informationen finden sich auch auf der Seite des Antiatom-Plenum Bremen:
antiatombremen.blogsport.de

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mi-Fr: 16-20 Uhr
Mo/Di: geschlossen
Sa/So: 12-20 Uhr
Besondere Veranstaltunge im Rahmen der Ausstellung:
(mehr dazu demnächst)

22.11., 20 Uhr: Vernissage
mit Menschen aus dem Ausstellungskollektiv

23.11., 20 Uhr: Info-VA zum Atom-“Ausstieg“ der Bundesregierung
mit dem Antiatombüro Hamburg

02.12., 16 Uhr: Finissage
mit einem Referenten vom Bremer Anti Atom Forum

 

Die Ausstellung wird gezeigt im Kulturzentrum Paradox
Bernhardstr. 10-12
28203 Bremen
www.paradox-bremen.de

Diese Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Das Anliegen der Ausstellung ist aber nicht nur Aufklärung über eine Widerstandsform und ihre Gründe. Wir wollen auch Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen für die Gruppen, die auf Grund von Betonblock-Aktionen vor Gericht stehen (werden) – und gleichzeitig zeigen, dass Widerstand sich dennoch lohnt.
Die beiden Angeketteten der Aktionsgruppe von 2010 (Lubmin-Castor) wurde gerade in erster Instanz vom Amtsgericht Greifswald zu einer Geldstrafe von je 40 Tagessätzen – insgesamt 1360 Euro – verurteilt. Hinzu kommen noch Anwalts- und Gerichtskosten. Gegen einen Unterstützer der Betonblock-Aktion in Berg/Pfalz (2008) ist noch immer vor dem Amtsgericht Potsdam verhandelt. Auch Strafbefehle gegen die Vastorf-Aktionsgruppe (2011) sind demnächst zu erwarten.

Und nicht vergessen:
Widerstand ist nicht Umsonst!

Konto „Förderverein Spenden und Aktionen“
Betreff/Verwendungszweck: „BiG“
KtoNr: 92881806
BLZ: 51390000
Volksbank Mittelhessen

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Die wandernde Ausstellung

Unsere Ausstellung wurde im Wendland erfolgreich eröffnet. Demnächst wird sie im Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim und auf der Fusion zu sehen sein. Die genauen Termine sind dem unten stehenden Kalender zu entnehmen.

Nächste Termine
  • Keine Termine.
Terminkalender
November 2012
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567891011
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19202122232425
2627282930EC
Dezember 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31EC
Die Ausstellung einladen

Mit der Ausstellung möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und diese dazu inspirieren, eigene Formen der Widerständigkeit zu entwickeln.

Gerne kommen wir auch in eure Stadt. Da Auf- und Abbau relativ aufwendig sind, suchen wir vor allem Orte, an denen die Ausstellung über längere Zeit stehen kann. Zudem müssen Transportkosten und beim Aufbau entstehende Ausgaben (z.B. Kopien, Schrauben, Büromaterialien, ...) vor Ort organisiert werden, weil unser Kollektiv das auf Dauer nicht ständig neu finanzieren kann.

Wo es möglich ist, darüber hinaus die an solchen Aktionen beteiligten Aktivist_Innen finanziell zu unterstützen, freuen wir uns, wenn die Kosten eines Verhandlungstages in Höhe von etwa 200 Euro übernommen werden können.

Die komplette Ausstellung braucht etwa 120 bis 150 m² Platz.

Ihr erreicht uns unter: big@notraces.net

Ausstellung: Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Die interaktive Wanderausstellung informiert über Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden. Eines von vielen Elementen waren dabei die fünf erfolgreichen Ankettaktionen mit unterirdischen Betonblöcken, die es zwischen 1997 bis 2011 gab. Die Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten aus über einem Jahrzehnt Widerstand über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein des Anti-Atom-Widerstandes eine öffentliche Plattform zu bieten.

Über uns

Das Ausstellungskollektiv BiG – ein selbst organisierter Zusammenschluss einzelner Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, hat die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” konzipiert.