Ausstellung Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Ausstellung
Ausstellung jetzt in Lüneburg

Nun ist es wieder soweit: Am 18. Oktober wird die Ausstellung ‚Beton im Gleis‘ wieder in Lüneburg in den Räumen des Anna & Arthur zu sehen sein. Nach einer Sommerpause geht BiG wieder auf Wanderschaft. Von Lüneburg reist sie direkt weiter nach Köln, um dort am 28.10.2013 ihre Pforten für weitere 10 Tage zu öffnen.
Wir wollen mit unserer Ausstellung die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigen, eine Gleisblockade für Besucher_innen physisch und psychisch mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen erlebbar machen und das zähe juristische Nachspiel beleuchten. Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden
Ein weiteres Ziel der Ausstellung ist es, Unterstützungsmöglichkeiten für die vor Gericht stehenden Anti-Atom-Gruppen aufzuzeigen. Dies wird in Lüneburg ein Schwerpunkt sein, da dort am 21. Oktober der erste Verhandlungstag gegen die Vastorf-Gruppe vor dem Amtsgericht Lüneburg stattfindet. Vier Aktivist_innen haben Strafbefehle erhalten, die es anzufechten gilt. Der Gruppe gelang es 2011 die Castortransportstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg für 15 h lang zu blockieren, indem sie sich an einem Betonblock unterhalb der Gleise festketteten. Weitere Informationen dazu gibt es hier.
In der Ausstellung soll den Aktivist_innen Raum gegeben werden das auszudrücken was in einer Protestaktion kaum beachtet wird bzw. nicht ausgedrückt werden kann.
Die Vernissage findet am 18.Oktober um 12 Uhr im Anna & Arthur statt. Geöffnet bleibt sie bis 20.00 Uhr und an den darauf folgenden Samstag, Sonntag und Montag hat die Ausstellung von 13. bis 19 Uhr geöffnet. Am Dienstag, einem Tag nach dem ersten Verhandlungstag wird von 10 bis 17 Uhr die Ausstellung geöffnet sein.
Kommt in Scharen…

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Die wandernde Ausstellung

Unsere Ausstellung wurde im Wendland erfolgreich eröffnet. Demnächst wird sie im Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim und auf der Fusion zu sehen sein. Die genauen Termine sind dem unten stehenden Kalender zu entnehmen.

Nächste Termine
  • Keine Termine.
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Die Ausstellung einladen

Mit der Ausstellung möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und diese dazu inspirieren, eigene Formen der Widerständigkeit zu entwickeln.

Gerne kommen wir auch in eure Stadt. Da Auf- und Abbau relativ aufwendig sind, suchen wir vor allem Orte, an denen die Ausstellung über längere Zeit stehen kann. Zudem müssen Transportkosten und beim Aufbau entstehende Ausgaben (z.B. Kopien, Schrauben, Büromaterialien, ...) vor Ort organisiert werden, weil unser Kollektiv das auf Dauer nicht ständig neu finanzieren kann.

Wo es möglich ist, darüber hinaus die an solchen Aktionen beteiligten Aktivist_Innen finanziell zu unterstützen, freuen wir uns, wenn die Kosten eines Verhandlungstages in Höhe von etwa 200 Euro übernommen werden können.

Die komplette Ausstellung braucht etwa 120 bis 150 m² Platz.

Ihr erreicht uns unter: big@notraces.net

Ausstellung: Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Die interaktive Wanderausstellung informiert über Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden. Eines von vielen Elementen waren dabei die fünf erfolgreichen Ankettaktionen mit unterirdischen Betonblöcken, die es zwischen 1997 bis 2011 gab. Die Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten aus über einem Jahrzehnt Widerstand über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein des Anti-Atom-Widerstandes eine öffentliche Plattform zu bieten.

Über uns

Das Ausstellungskollektiv BiG – ein selbst organisierter Zusammenschluss einzelner Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, hat die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” konzipiert.