Ausstellung Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Ausstellung
Ausstellung nun in Köln

Von Lüneburg wandert sie Ausstellung nun weiter nach Köln. Ab kommenden Montag, den 28. Oktober bis Dienstag, den 5. November wird sie in den Räumen des Naturfreundehaus Köln-Kalk e.V., Kapellenstr. 9a in 51103 Köln zu sehen sein. An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Naturfreundehaus ganz herzlich für das Zeigen der Ausstellung und die damit verbundene Arbeit und Unterstützung bedanken.

Die Ausstellung wird am Montagabend um 19.30 Uhr mit einer Informationsveranstaltung eröffnet. Mit dabei u.a.: Ausstellungsmacher_innen, Elke Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie) und der “Maulwurf” aus dem Hambacher Forst.

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat seit Jahren die Demonstrationen und Aktionen im Wendland begleitet. Ihr besonderer Blick galt der grundgesetzlich garantierten Demonstrationsfreiheit. Sie haben energisch gegen Einschränkungen protestiert, mit Demonstrationsbeobachtungen Übergriffe und Verletzungen von Grundrechten dokumentiert und der Bewegung Unterstützung in Strafverfolgungsverfahren gegeben. Darüber berichtet Elke Steven, Referentin im Grundrechtekomitee (grundrechtekomitee.de).

Wir möchten Sie herzlich einladen, die Abendveranstaltung am 28. Oktober sowie die Ausstellung in Köln zu besuchen. Viel Spaß dabei

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Die wandernde Ausstellung

Unsere Ausstellung wurde im Wendland erfolgreich eröffnet. Demnächst wird sie im Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim und auf der Fusion zu sehen sein. Die genauen Termine sind dem unten stehenden Kalender zu entnehmen.

Nächste Termine
  • Keine Termine.
Terminkalender
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November 2013
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Die Ausstellung einladen

Mit der Ausstellung möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und diese dazu inspirieren, eigene Formen der Widerständigkeit zu entwickeln.

Gerne kommen wir auch in eure Stadt. Da Auf- und Abbau relativ aufwendig sind, suchen wir vor allem Orte, an denen die Ausstellung über längere Zeit stehen kann. Zudem müssen Transportkosten und beim Aufbau entstehende Ausgaben (z.B. Kopien, Schrauben, Büromaterialien, ...) vor Ort organisiert werden, weil unser Kollektiv das auf Dauer nicht ständig neu finanzieren kann.

Wo es möglich ist, darüber hinaus die an solchen Aktionen beteiligten Aktivist_Innen finanziell zu unterstützen, freuen wir uns, wenn die Kosten eines Verhandlungstages in Höhe von etwa 200 Euro übernommen werden können.

Die komplette Ausstellung braucht etwa 120 bis 150 m² Platz.

Ihr erreicht uns unter: big@notraces.net

Ausstellung: Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Die interaktive Wanderausstellung informiert über Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden. Eines von vielen Elementen waren dabei die fünf erfolgreichen Ankettaktionen mit unterirdischen Betonblöcken, die es zwischen 1997 bis 2011 gab. Die Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten aus über einem Jahrzehnt Widerstand über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein des Anti-Atom-Widerstandes eine öffentliche Plattform zu bieten.

Über uns

Das Ausstellungskollektiv BiG – ein selbst organisierter Zusammenschluss einzelner Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, hat die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” konzipiert.