Ausstellung Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Ausstellung
Posts Tagged ‘Betonblock’
2. Verhandlungstag im Lubmin-Prozess

[ 11. Juni 2012; ]

Im Dezember 2010 blockierten zwei in einem Betonblock festgekettete Aktivist_Innen den Castor-Transport nach Lumin sieben Stunden lang. Nun stehen die beiden Angeketteten wegen den Vorwürfen der „Nötigung“ und der „Störung öffentlicher Betriebe“ vor Gericht.

Ein erster Verhandlungstag gegen die Aktivist_Innen fand bereits am 07. Mai 2012 statt. Vor Verhandlungsbeginn wurden Transparente gehängt, u.a. mit der Aufschrift: […]

Ausstellung in Rüsselsheim
Ausstellung in Rüsselsheim

[ 12. Juni 2012; 13. Juni 2012; 14. Juni 2012; 15. Juni 2012; 16. Juni 2012; ]
Die interaktive Ausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” wird vom 12. bis 16. Juni (täglich ab 12 Uhr, Samstag ab 10 Uhr) auf dem Wagenplatz Sommerdamm in Rüsselsheim zu sehen sein. Dort können Interessierte sich über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen mit unterirdischen Betonblöcken bei Castortransporten informieren. […]

Ausstellung in Mainz

[ 8. Juni 2012 bis 9. Juni 2012. 9. Juni 2012 bis 10. Juni 2012. ]

Am 08./09. Juni ist die Ausstellung im Haus Mainusch in Mainz zu sehen:
„Wie der Block in’s Gleis kam, wissen wir auch nicht. Aber wie es sich drinnen anfühlt, soll durch die interaktive Wanderausstellung erkundet werden!
Durch mehrere Räume hindurch, wird diese Widerstandsform von verschiedenen Perspektiven beleuchtet und auch die juristischen Folgen einer solchen Blockade-Aktion thematisiert. Dabei […]

Premiere der Ausstellung im Wendland

[ 17. Mai 2012 bis 28. Mai 2012. ] Wir, das Ausstellungskollektiv BiG – ein Zusammenschluss einzelner selbstorganisierter junger Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, haben zur Kulturellen Landpartie (KLP) im Wendland 2012 die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” aufgebaut und offiziell eröffnet. Sie soll im Anschluss komplett oder in Teilen in alle vier Himmelsrichtungen weiter ziehen – bisher geplant sind […]

Die wandernde Ausstellung

Unsere Ausstellung wurde im Wendland erfolgreich eröffnet. Demnächst wird sie im Mainz, Rüsselsheim, Hildesheim und auf der Fusion zu sehen sein. Die genauen Termine sind dem unten stehenden Kalender zu entnehmen.

Nächste Termine
  • Keine Termine.
Terminkalender
Juli 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31EC
August 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031EC
Die Ausstellung einladen

Mit der Ausstellung möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und diese dazu inspirieren, eigene Formen der Widerständigkeit zu entwickeln.

Gerne kommen wir auch in eure Stadt. Da Auf- und Abbau relativ aufwendig sind, suchen wir vor allem Orte, an denen die Ausstellung über längere Zeit stehen kann. Zudem müssen Transportkosten und beim Aufbau entstehende Ausgaben (z.B. Kopien, Schrauben, Büromaterialien, ...) vor Ort organisiert werden, weil unser Kollektiv das auf Dauer nicht ständig neu finanzieren kann.

Wo es möglich ist, darüber hinaus die an solchen Aktionen beteiligten Aktivist_Innen finanziell zu unterstützen, freuen wir uns, wenn die Kosten eines Verhandlungstages in Höhe von etwa 200 Euro übernommen werden können.

Die komplette Ausstellung braucht etwa 120 bis 150 m² Platz.

Ihr erreicht uns unter: big@notraces.net

Ausstellung: Oooups, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett

Die interaktive Wanderausstellung informiert über Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufzeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden. Eines von vielen Elementen waren dabei die fünf erfolgreichen Ankettaktionen mit unterirdischen Betonblöcken, die es zwischen 1997 bis 2011 gab. Die Ausstellung ist in dieser Form einzigartig, weil sich hier Aktivistinnen und Aktivisten aus über einem Jahrzehnt Widerstand über eine spektakuläre Blockade-Technik – die zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erreicht hat – zusammengefunden haben, um einem Baustein des Anti-Atom-Widerstandes eine öffentliche Plattform zu bieten.

Über uns

Das Ausstellungskollektiv BiG – ein selbst organisierter Zusammenschluss einzelner Menschen aus Anti-Atom-Zusammenhängen, hat die Wanderausstellung “Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett” konzipiert.